Hej!
Wenn ich nicht studiere arbeite ich. Wenn ich arbeite verdiene ich 400€. Wenn ich 400€ verdiene zahle ich 300€ Warmmiete. Wenn ich 300€ Warmmiete gezahlt habe muss ich eventuell verhungern.
Wenn ihr nicht zufällig irgendwas Transkriptionsähnliches an mich abwetzen wollt, könnt ihr mir ja auch 12ct spenden. Müsst ihr aber nicht. Aber zwei Menschen haben mir das angeboten. Und dafür habe ich mal einen Button erstellt. BÄMM!



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Hoden mit Hut, eure Placey.

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Was will ich eigentlich? Kann mir das mal jemand verraten? Ich bin nicht wie die. Ich will auch nicht so sein. Ich will aber genau das, was die haben. Aber was haben die? Ich weiß es nicht. Und das ist das beschissenste, was es gibt. Ich will, dass alles anders wird, aber es ist doch gut so, was soll ich schon ändern? Was kann ich schon ändern? Was habe ich denn, was ich ändern könnte?

Für den weißen Gartenzaun bin ich zu jung. Für die große Karriere auch. Die will ich auch gar nicht.

Ich will machen, was mir Spaß macht, aber ich weiß nicht, was das ist. Ich will machen, was ich gut kann, aber das gibt es nicht. Ich will machen, was auch dir gefällt, aber wer bist du? Ich will dahin, wo ich mich gut fühle, aber wo ist das? Ich will, dass du mich magst, aber wann merkst du das endlich? Ich will Liebe und lieben, aber was ist das? Ich will mich gut fühlen, aber wofür? Ich will mich schlecht fühlen, aber wofür? Ich will fühlen, aber wozu? Ich will wissen, was ich will, aber wie? Ich will mich abheben, aber wovon? Ich will so sein wie die, aber wer sind die?

Diese dämliche no-future-Generation! Ohne, dass ich von ihr wusste hat sie mich gepackt, mich infiziert, und nun komme ich da nicht mehr raus. Jede Deadline wird verlängert bis es nicht mehr geht. Alles wird im letztmöglichen Moment erledigt. Und wenn es dann nicht gereicht hat, dann mache ich nicht das beste daraus, sondern finde mich damit ab, dass es nicht geklappt hat.
Aus den Boxen des Heartbreak Hotels, quasi der Endstation für jeden in dieser Stadt, der tragischsten, schönsten, romantischsten und jämmerlichsten Kneipe dieser Stadt, schreit es gerade: „it’s a nice day to start again“. Bezeichnenderweise läuft direkt danach „girls just wanna have fun“. Genau dazwischen schwanke ich. Ein toller Beweis dafür, dass das einzig Gute, das einzig Sinnvolle in meinem Leben Musik ist. Mein Stichwort!

„Hier steht auf einmal ein Sprungbrett. Soll ich jetzt springen, oder was?“ (Gisbert zu Knyphausen – Flugangst)
Aber ja! Warum machst du es denn nicht?


„ich weiß ziemlich genau was ich bin, aber nicht wo das hinwill“ (Gisbert zu Knyphausen – Der Blick in deinen Augen)

„I am the stain, you are the shirt“ (Annalena Bludau – I am the stain)
Wer will das schon?

„Wo führt das hin? Wann hört das auf? Wie nimmt das Schicksal seinen Lauf?“ (Beatsteaks – Fragen)

„die falschen Bücher im Schrank / du bist studiert und frustriert / bis zum Grunde deines Glases völlig emanzibiert“ (Boxhamsters – Beende deine Jugend)

Und wenn ich damit auf die Fresse falle? Naja:

„A kiss with the fist is better than none“ (Florence + The Machine – Kiss With The Fist)

#1

Februar 26, 2009

„Ich hab‘ gute Nachrichten für die unter euch, die den ganzen Tag nur auf schlechte Neuigkeiten warten.“ (Gisbert zu Knyphausen – Gute Nachrichten)

Ich fange nämlich heute an zu bloggen.